Einleitung
Die Regeln sind bewusst sehr kurz gehalten. So können sie je nach Gruppe definiert werden.
- Behandlung des Balls (Spielen mit Fuss, Kopf, Hand)
- Bewegung mit dem Ball (Schrittregeln, dribbeln, prellen)
- Art des Balles; Tennis, Rugby, Volley, Soft (die Ballwahl verändert das Spiel / die Anforderungen)
- Grösse/Art von Toren; Schwedenkasten, Reifen, Turnmatten, Malstäbe
Treffball
Treffball: Alle gegen alle (Grundregeln)
Alle Spielenden versuchen sich gegenseitig mit dem Ball zu treffen. Mit dem Ball dürfen keine Schritte gemacht werden. Getroffene setzen sich auf den Boden und können weiter mitspielen wenn sie eine Ball berührt/gefangen haben. Wird der Ball gehalten gilt dies nicht als Treffer. Eine Befreiung mit dem Ball der einen gerade getroffen hat ist nicht möglich (Totenball)
Varianten: Treffer-Varianten: Treffer gelten nur, wenn sie rückwärts durch die eigenen eine erzielt wurden. Treffer gelten nur, wenn die Füsse getroffen wurden Spiel des Balles mit den Füssen.
Treffball mit Spezialaufgabe Team-Treffball
Ein getroffener Turner hat eine Aufgabe zu erfüllen (Kletterstange hoch, Platzrunde, Liegestütze usw) und kann danach wieder ins Spiel eingreifen. Es werden Teams gebildet (2 Personen). Diese können sich durch Zuspielen des Balles bewegen. Treffer gelten nur noch, wenn sie nach einem direkten Zuspiel durch die Luft erfolgen. Wird ein Teammitglied getroffen, müssen sich beide setzten. Kann sich ein Teammitglied befreien gilt dies auch für den Partner
Schluss-Treffball Amerikanisches Treffball
Getroffenen Spieler müssen das Spielfeld verlassen (auch als Unterrichtsende ideal, wenn nichts mehr mitgeteilt werden muss) Getroffene Spieler müssen das Spielfeld verlassen. Die ausgeschlossenen Spieler können wieder ins Spielfeld, wenn derjenige Spieler getroffen wurde, der sie aus dem Spiel geschossen hatte.
Jägerball  
Zwei Mannschaften in einem Feld ca. 10 x 10m Die Jäger versuchen durch schnelles Zuspiel möglichst viele Hasen zu treffen. Treffer gelten nur nach einem gefangenen Zuspiel. Die Hasen versuchen den Bällen zu entkommen. Spiel mit zwei Halbzeiten und Aufgabenwechsel. Die Mannschaft mit der grösseren Trefferzahl gewinnt. Varianten der gleiche Hase darf nicht zweimal nach einander getroffen werden. getroffene Hasen scheiden aus (somit gewinnt die Mannschaft mit der besseren Zeit)  
Völkerball (Grundregel)
Beide Mannschaften stellen sich in ihren Feldbereichen auf. Zu Beginn stehen zwei Spieler im entsprechenden Ferienbereich. Ziel ist es den Gegner im Feldbereich zu treffen und so auszurotten. Getroffenen Spieler müssen in ihren Ferienberich und spielen dort weiter. Das Spiel ist fertig, sobald eine Mannschaft keine Spieler mehr im Feldbereich ha
Varianten Rund-Völkerball
Spielbeginn durch dreimaligen Pass über den gegnerischen Feldbereich Trifft ein Spieler aus dem Ferienbereich einen gegnerischen Spieler, kann er wieder in den eigenen Feldbereich zurück. Treffer sind nur einem gefangenen Pass gültig Ist nur noch ein Spieler im Feldbereich übrig, gelten auch Treffer mit vom Boden aufgenommenen Bällen. die Ferienbereiche sind U-förmig um den Feldbereich aufgestellt.
Ziel-Völkerball Königs-Völkerball
Pro Spieler wird eine Keule im Feldbereich aufgestellt. Geschossen wird somit nicht auf die Spieler selber, sondern auf die Keulen. Fällt eine Keule um, wechsel der Spieler in den Ferienbereich. Die eigene Keulen dürfen durch den Spieler geschützt werden. Jede Mannschaft wählt geheim einen König und einen Hofnarren (Joker). Das Spiel ist vorüber, wenn der König zum zweiten Mal getroffen wird. Der Joker (Hofnarr)ist gegen Treffer imun! Alle übrigen Spieler wechseln nach einem Treffer in den Ferienbereich.
Burgenball Schwedenkasten-Ball
Zwei Mannschaften bauen sich mit Geräten eine Schutzburg (z.B. 1 Barren, 1 Schwedenkasten, 1 Sprungmatte, 5 Turnmatten). Beide Mannschaften erhalten die gleich Anzahl Bälle. Das Ziel ist es die gegnerische Burg zu erobern und alle gegnerischen Spieler zu treffen. Beide Mannschaften können sich frei in der Halle bewegen (mobile Deckungen sind auch erlaubt). Getroffenen Spieler müssen das Feld verlassen. Das Spiel ist vorüber, wenn eine Mannschaft keine Spieler mehr hat. : Im Handballtorraum stehen je ein Schwedenkasten. Beide Mannschaften versuchen durch Zuspielen die Gegner zu treffen. Getroffene Gegner verlassen das Spielfeld. Der Gegnerische Handballtorraum darf nicht betreten werden. Hinter dem Schwedenkasten können die Spieler in Deckung gehen.  Varianten der gegnersiche Handballtorraum darf zwar betreten werden, Treffer gelten jedoch nur wenn der Ball ausserhalb des Hanballtorraumes geworfen wird.
Schnappball (Grundregel)
Eine Mannschaft versucht den Ball mittels Zuspiel möglichst lange unter eigener Kontrolle zu halten. Die gegnerische Mannschaft versucht den Ball abzufangen. Gelingt dies wechseln die Aufgaben
Varianten Torschnappball
Ball muss durch den Gegner gehalten werden Ball muss durch den Gegner so abgelenkt werden, dass kein Spieler der spielenden Mannschaft den Ball halten kann Berührt der Ball den Boden wechseln die Aufgaben Verschieden Bälle (Amerikan. Football, Frysbee) in der Halle werden mittels Malstäben Tore aufgestellt. Jeder Pass durch ein solches Tor ergibt einen Punkt für die Ball besitzende Mannschaft
Ringschnappball Kopf-Tor-Ball
in der Halle werden Gymnastikringe auf den Boden gelegt. Jedes Zuspiel auf einen Spieler, der in einem Ring steht und den Ball fangen kann ergibt einen Punkt. Als Tore werden Sprungmatten verwendet. Je nach Regel wird der Ball mit den Füssen oder Händen gespielt. Ein Tor kann nur mit dem Kopf erzielt werden das Zuspiel Pass muss von einem Mitspieler kommen muss (Eigenzuspiel zählt nicht)
Fussball
Normale, vereinfachte Fussballregeln als Tore: Malstäbe, Niedersprungmatt
Hallenfussball Boden-Fussball
Abelegter Turnbank als Tor minimale Schussdistanz (z.B. Innerhalb Handballkreis) max. Ballöhe (z.B. Schulterhöhe) Mind. 2 Hände / 1 Fuss oder 2 Füsse / 1 Hand haben Bodenkontakt Tor = definierter Wandbereich (rel. Grosses Tor)
Fussball auf Schwedenkastendeckel 4-Eck-Fussball
Fussball auf sehr breite Tore (z.B. Hallenbreite). Die Spieler müssen immer eine Dreipunkt-Berührung mit dem Boden aufweisen (2 Füsse/1 Hand oder 2 Hände/1 Fuss). Als Ball evtl. Medizinball verwenden. Aufgestellte Turnmatten als Tore in allen 4 Spielfeldecken pro Mannschaft werden 2 Tore verteidigt/angegriffen (diagonal)
Fusball auf frei stehende Sw-Kasten Fussball auf frei stehende Turnbänke
Schwedenkasten in Unihockey-Torraum stellen Tore können von beiden Seiten erzielt werden. Turnbank etwa in der Mitte jeder Hallenhälfte mit Sitzbrett gegen Stirnwand legen evtl. Mindestschussdistanz definieren (nur innerhalb der gegnerischen Hälfte)
  Turnschuh-Fussball
  Der Ball darf nur mit dem in einer Hand gehaltenen Turnschuh gespielt werden.
Ball über Schnur
Das Spielfeld wird mit einer Schur geteilt. Der Ball wird über die Schnur in die gegnerische Platzhälfte geworfen Varianten Statt einem Seil werden Turnbänke oder Sprungmatten in Barren gestellt und bilden somit eine Mauer über die die Bälle geworfen werden.
Varianten Prellball
nur mit direkt gefangenen Bällen oder nach einem Zuspiel gefangen Bällen können Punkte erzielt werden. (Boden auf) Wird das Seil berührt (Spieler oder Ball) gilt dies auch als Fehler Feldtrennung mit Turnbänken, in Barren gestellte Niederspurngmatten (Mauer) Der Ball muss vor dem Überqueren der Feldmitte zuerst im eigenen Feld den Boden berühren. Durch die Gegner muss der Ball nach der ersten Bodenberührung gefangen werden. Varianten Der Ball darf nicht mehr gehalten werden und darf den Boden nur 3 Mal berühren bevor er zurück gespielt wird (das heisst mit dem Rückspiel erfolgt max. die 4. Bodenberührung). Vor jeder Bodenberührung muss der Ball durch einen Spieler berührt (gespielt) worden sein.
Miniatur-Faustball Fussball-Tennis
Faustball nach den "normalen" Regeln. Spielfeldtrennung ca. 30-40 cm hoch. Der Ball darf nur von unten gespielt werden. Spielfeldtrennung ca. 30-40 cm hoch. Der Ball darf nur mit Fuss, Körper und Kopf gespielt werden. Der Ball darf max. 3 mal den Boden berühruen (Faustball) bevor er wieder in die gegnerische Hälfte gespielt werden muss.
Rückprellball
Ein Punkt wird erzielt, wenn ein eigener Spieler den zurück prellenden / zurück fliegenden Ball fängt/berührt
Mit Basketballkorb Mit Minimtramp / Tchoukball-Netz
Spielen des Balles auf das Basketball-Brett Minitramp in Handballkreis aufstellen (Schräg/Tuch nach vorn, evtl. mit Schwedenkastendeckel) Wurf nur ausserhalb Handballkreis
Endzonenspiel
An den Stirnseiten des Spielfeldes werden Punktezonen/Endzonen (z.B. Linien, Gymnastikreifen, Schwedenkastendeckel) definiert. Eventuell Schutzzonen defienieren, die nicht betreten werden dürfen Zuspiel des Balls mit den Händen
Grundspiel Linienball
ersuchen den Ball hinter der gegnerischen Grundlinien ab zu legen. Wie dies geschieht ist egal. Wird ein Ballführender Spieler durch einen Gegner berührt muss er innert 2 sec. abspielen. versuchen den Ball hinter der gegnerischen Grundlinien ab zu legen. Mit gehaltenem Ball max. 3 Schritte Prellen und Laufen gestattet Punktegewinn durch direktes Zuspiel auf einen eigenen Spieler in der gegnerisschen Punktzone
Königs-Ball Kapitänsball
In einer Schutzzone (zB. Basketballkreis) befindet sicher ein Fänger (König). Die eigenen Spieler (Untertanen) versuchen ihm den Ball zu zu werfen.. Die Gegner versuchen dies zu verhindern (und den Ball ihrem König zu bringen). Der Ball muss zugepasst werden (übergeben des Balles reicht nicht) Der Fänger (Kapitän) sitzt auf einem Schwedenkasten (Schiff) in einer Schuttzzone (Wasser / z.B. Innerhalb Handballkreis). Die eigenen Spieler (Matrosen) versuchen dem Fänger den Ball zu zu spielen. Die Gegner versuchen das ebenfalls. fängt der Kapitän den Ball gibt das einen Punkt und der werfende Spieler ersetzt den Fänger.
Spiele mit nur 1 Tor
Fussball Basketball
Tor in Hallenmitte stellen (z.B. Schwedenkasten) Beide Mannschaften spielen auf das gleiche Tor Tore sind von beiden Seiten möglich Tore nach Ablenkung des Balls durch einen Verteidiger werden für die angreifende Mannschaft gezählt. Evlt. Aktivierungsraum definieren (z.B. Gymnastikkreis), Tore gelten nur, wenn nach Eroberung des Balles dieser zuerst aus der Schutzzone gespielt wurde. Vor dem Basketball-Korb eine Schutzzone und/oder Aktivierungsraum definieren Beide Mannschaften spielen auf den gleichen Korb Erobert die verteidigende Mannschaft den Ball in der Schutzzone, muss dieser erst durch das Spielen in den Aktivierungsraum „aktiviert“ werden, um einen gültigen Korb zu erzielen
Korbball  
Korbball in Hallenmitte aufstellen Um den Korball-Korb eine Schutzzone und einen Aktivierungsraum definieren Beide Mannschaften spielen auf den gleichen Korb Die Schutzzone darf nicht betreten werden. Erobert die verteidigende Mannschaft den Ball, muss dieser erst durch das Spielen in den Aktivierungsraum „aktiviert“ werden, um einen gültigen Korb zu erzielen  
Diverse Spiele
Flag-Football Mattenlauf
Zwei Mannschaften versuchen den Ball hinter der gegnerischen Grundlinien ab zu legen. Wie dies geschieht ist egal. Der Gegner darf jedoch nicht berührt werden! Alle Spieler haben neben der Mannschaftsmarkierung noch 3 Spielbändel welche sie links, rechts und hinten in die Hosen stecken (mind. die Hälfte muss sichtbar und nicht durch das T-Shirt verdeckt sein). Gelingt es dem Ball führenden Spieler einen Bändel aus der Hose zu ziehen, muss der Ball abgespielt (oder den Verteidigern abgegeben) werden. Varianten Punkte zählen nur bei einem direkten Pass zu einem stehenden Mitspieler in der gegnerischen Endzone Ball darf nur rückwärts geworfen werden (vorwärts nur laufend oder Ball kicken) Zwei Mannschaften eine Mannschaft verteilt sich im Feld. Die andere steht ausserhalb. In allen 4 Feldecken werden Turnmatten gelegt. Der erste Spieler der ausserhalb stehenden Mannschaft spielt den Ball ins Feld. Während die Spieler im Feld versuchen den Ball möglichst schnell wieder zu neutralisieren (in Ring bei der Grundlinie zu legen) versucht der Spieler möglichst weit zu kommen. Auf den Matten kann der laufende Spieler stoppen. Wird der Ball durch die Fänger in den Ring gelegt, bevor der Läufer eine Matte erreicht hat, muss er eine Matte zurück. Jeder den Heimbereich wieder erreichende Läufer erzielt einen Punkt für die Mannschaft. Schafft ein Läufer einen Homerun (ganze Runde nach seinem Ballwurf erzielt er 2 Punkte). Gespielt wird mit zwei Halbzeiten und Aufgabenwechsel. Ist ein Läufer noch zwischen Matten unterwegs, wenn die Fänger den Ball im Ring ablegen, muss er zurück in den Homebereich oder scheidet aus. Wird ein Läufer von einem Fänger getroffen muss er zurück in den Homebereich oder scheidet aus. Auf einer Matte darf sich nur eine bestimmte Anzahl Läufer befinden. Durch die Fänger gehaltene Bälle geben einen Punkt für die Mannschaft. Spiel ohne Halbzeiten, wobei die Aufgaben wechseln, wenn die Läufer keine Spieler mehr im Homebereich haben oder wenn ein Läufer getroffen wird 

Ersteller:
Harald von Mengden
Jugendsportleiter TV Oberwinterthur
E-Mail: harry@altenwoga.c&#104

Ich hoffe, dass diese Tipps etwas bringen und freue mich natürlich auf ein Feedback!

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